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Willkommen in Mystic Falls! Eine neue, gefährliche Zeit bricht an. Die Mächte dieser Welt treffen ihre Entscheidung und jeder Einzelne wird sich entscheiden müssen, auf wessen Seite er steht. Feinde werden zu Verbündeten und unbekannte Wesen erschüttern das Weltbild der Bewohner. Wir sind ein Mystery Forum welches auf der Serie The Vampire Diaries basiert. User AB 18 sind bei uns zugelassen und dürfen sich anmelden. Unsere Storyline orrientiert sich an der grundlegenden Geschichte von "The Vampire Diaries", fuehrt allerdings ihre ganz eigene Handlung mit anderen Charakteren. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung in 3ter Person, Präteritum. Die Mindestpostinglänge beträgt 1000 Zeichen, um 'Einzeiler' zu vermeiden. Wenn auch du Interesse daran hast die Geheiminsse dieser neuen Wesen zu erkunden oder selbst ein Wesen dieser Art sein möchtest, melde dich an und mach Mystic Falls auch zu deiner Heimat!

THE MOST WANTED


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THE RULES

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Im Moment nicht geplant.


CHARAKTER OF THE MONTH




Our belove Sisters <3



CREDIT'S
Style & Graphics: Niklaus Mikaelson
Storyline & Rules:Saphira O'Connor & Niklaus Mikaelson
Texte & Listen: Saphira O'Connor & Niklaus Mikaelson
Codes & Vorlagen: Damon Salvatore

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Plot 3 - The Institute: All Humans are Monster

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The Institute
All Humans are Monster!




You are one of God's mistakes...


"Sie kommen, sie kommen uns holen, sie kommen uns holen, Ruby! Du musst aufwachen!" Ein helles Kreischen durchfuhr die so wunderbar betaeubende Stille und sorgte dafuer das sich ihre schmerzgepeinigten Muskeln automatisch wieder zusammen zogen. "Da ist niemand Mel... sie waren schon eine Woche nicht mehr da."
Sie versuchte seufzend die Augen zu oeffnen, doch scheiterte bereits an diesem einfachen Unterfangen. Das Sedativum machte sie schwach... das Eisenhut machte sie schwach... Liam hatte recht gehabt. Sie haetten nicht zurueck kommen duerfen.Ihr Koerper zuckte unkontroliert... sie konnte ihre Beine nicht spueren, wohl aber wie sie das Holz unter ihr in leichten Wellen zum Beben brachten. In ihrer Hand hatte sie schon wieder Gefuehl... vor zwei Tagen hatte es mit ihrem kleinen Finger angefangen, nun konnte sie sie schon wieder etwas bewegen.
"Doch doch, sie kommen Ruby.... ich weiss es, sie haben es mir gesagt, die Stimmen... sie sind in den Waenden Ruby."
Die aufgekratzte, veraengstigte Stimme wurde wieder etwas leiser... sie konnte ein leises Schleifen vernehmen... sie musste sich gerade ueber den Boden robben. "Sie sprechen mit mir."
Ruby wollte antworten, doch schier in diesem Moment zogen sich ihre Lungen abermals zusammen, krampften und liessen sie erneut einen ganzen Schwall Blut hervor wuergen der sich auf ihrer Liegen und dem Boden neben ihr ergoss. Minuten vergingen... die Werwoelfin seufzte resigniert. "Niemand redet mit dir Mel, niemand ausser ich, das sind die Halluzinogene." Vier Wochen, sechs Tage und 23 Stunden... sie fuehlte nichts mehr.

Maybe I should cry for help?

Niemand weiss wie lange es schon genau exestiert, doch eins ist klar: Keiner in der Umgebung von 20 Kilometer waagt sich auch nur zu fragen was hinter den alten, zerruetteten Mauern des "Seelenfriedens" vor sich geht. Man spricht von Schreien die sich das ein oder andere mal durch die verlassenen Waelder um das leerstehende Gebaeude ziehen, ein Scharben, ein Kratzen... wie Fingernaegel die ueber raues Gemaeuer fahren, doch kaum Jemand der sich je naeher an das Gebaeude gewaagt hat, kam zurueck und die die zurueck kamen, behaupteten felsenfest nichts gesehen zu haben.
Geruechten zu folge wurde das alte Gemaeuer bereits vor einem Jahrhundert aufgekauft... nach dem grossen Amoklauf ja.
Siebzehn Patienten hatten sich alle gemeinsam um Punkt drei Uhr Nachts das Leben genommen. Man spricht von Teufelswerk, ja gar Geistern und Daemonen doch niemand traut sich genauer zu fragen. Die Bewohner der naechstgelegenen Kleinstadt Cerisia meiden die Umgebung rund um das Gebaeude. Zurecht... weiss doch jedes Kind das die alten Waelder des Privatgrundstuecks verflucht sind und hinter dem dicken, pflanzenbewachsenen Zaun wahrliche Monster ihr Unwesen treiben. Des Nacht vernimmt man dann und wann ein Heulen, ein Fauchen... ja dies ist wahrlich kein Ort fuer spannende Abenteuer... eher ein Ort der einem das Blut in den Adern gefrieren laesst und das Fuerchten lehrt.

Maybe I should kill myself?

Das "Seelenfrieden" Institut- eine medizinische Einrichtung fuer Geisteskranke- wurde 1879 rechtmaessig fuer eine stattliche Summe von 2,5 Millionen Dollar erworben. Nach den 17fachen Selbstmorden schier ein Wunder das es ueberhaupt noch Jemand uebernehmen wollte! Und dann zu diesem Preis. Ein unschlagbares Angebot welches Elise Van Featherstone den damaligen Leitern machte- welches zu nichten abgeschlagen werden konnte, doch seit dieser Zeit hatte sich einiges geaendert.
Das frueher zwar eindrucksvolle, doch nicht minder beaengstigte Anwesen ist nun seit mehr ueber 100 Jahren im Besitz der Familie Featherstone doch wofuer- oder ob es seit dem Kauf ueberhaupt noch genutzt wurde weiss niemand.
Niemand ausser die Familie Featherstone selbst. Oder besser... Elise Featherstone. Kein Stueck gealtert, immer noch so schoen wie vor einem Jahrhundert verbringt sie ihr Leben im dunklen, ungesehen von den Menschen, hinter ihr? Eine ganze Lobby bestehend aus verschiedensten Leuten. Forscher, Politiker... Jaeger.
Entgegen aller Vermutungen spukt es im Institut 'Seelenfrieden' nicht nein... es ist viel schlimmer. Waehrend die oberen Geschosse des alten Gebaeudes zerfallen und verlassen wirken hat man Millionen in die Katakomben unter dem alten Anwesen gesteckt. Augustin nennen sie sich und hier... nicht unweit entfernt vom oertlichen Whitmore College ist ihr Hauptsitz. Ein Anwesen wie aus einem Horrorfilm entsprungen, umringt von dicken Betonwaenden, festen Eisenzaeunen und Stacheldraht- gespickt mit Eisenkraut und Wolfsbane. Eine wahrlich fatale Mischung fuer ihre Insassen.

Ja Insassen... ihr habt richtig gehoert, denn in den Untergruenden des Hoellenhauses spielen sich Dinge ab, die sich kein Mensch dieser Welt vorstellen kann und will... Es wird experimentiert- Drogen verabreicht... seziert- Koerper zerteilt und wieder zusammen gefuegt... sediert- ganze Nervensysteme blockiert und Patienten gefuegig gemacht, doch diese Leute haben es sich wahrlich nicht ausgesucht teil dieses kranken Plans zu sein. Sie wollen keine Monster sein, wollen nicht toeten, erleiden unsagbare Schmerzen und sind dennoch nicht in der Lage dieser kranken Hoelle zu entkommen. Manche von ihnen sind schon so lange dort wie das Institut selbst, manche gerade erst ein par Wochen, doch sie dienen alle einem Zweck.
Der Zerstoerung zweier Rassen, die eine neue- ultimative Hirachie bilden.
Die Zerstoerung von Vampiren und Werwoelfen, beide Arten gleichermassen darauf trainiert, gezuechtet und verleitet sich gegenseitig auf ewig das Leben zu nehmen.
Momentan sind es einzig Test an einer hand voll Wesen... 15 bis 20 Stueck leben vielleicht gerade in den dunklen Katakomben, doch der grosse Durchbruch ist nicht weit entfernt und schon bald naht der naechste Vollmond an dem sie ein mal mehr in die dunklen Waelder hinaus gelassen werden, zur ultimativen Testphase.


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The Facts

About our Plotine




Liebe User,
da dies ein ziemlich aufwaendiger und langer Plot wird, hier ein par kurze Erklaerungen:

#Der Plot wird in zwei Teile aufgeteilt werden.
- Der erste Teil wird sich darum drehen wir langsam aber sicher so einige Vampire und Werwoelfe ins Nichts verschwinden und spaeter im Institut aufwachen, waehrend ihre Freunde keine Ahnung haben wo sie sind.
- Er wird ebenfalls das Geschehen im Institut wieder geben- welche schrecklichen Dinge den Charaktern dort wiederfahren- was sie vielleicht alles entdecken und heraus bekommen- alles eurer Fantasie ueberlassen.
- Dieser Teil wird im Monat 'Maerz|April' ausgespielt.
- Bedenkt bitte, habt ihr einen Charakter erst mal ins Institut geschickt- so kommt er auch vor Ablauf dieser Zeit dort nicht heraus. Das geschieht erst im zweiten Teil.

# Der zweite Teil: Die grosse Flucht.
- Der zweite Teil wird nach dem Zeitsprung in die Monate Mai/Juni stattfinden.
- Es wird ein grosser Endkampf mit den Gruendern des Instituts und einer damit verbundenen Rettungsaktion geplant.

# Elise Van Featherstone- Besitzerin des Institute ist ein NPC Account und wird ausschliesslich vom Team gelenkt
- Sie ist Mitbegruenderin und eine der Vorstandsvorsitzenden der Augustin.

# Das Institut ist das Hauptgebaeude der Augustin und wird durch einen grossflaechigen Wald von der Uni und dem naecht gelegenen Dorf abgetrennt.

# Es ist perfekt gesichert, nicht nur durch Zaeune, Mauern und Ketten sondern auch durch einen Zauberbann und kann von keinem Charakter ohne Einwilligung von Elise verlassen oder betreten werden.

# Die Einrichtung dient dazu um Vampire und Woelfe genetisch so zu veraendern das sie nur noch sich gegenseitig jagen. Dementsprechend wird natuerlich auch an euren Charakteren mit den uebelsten Methoden herum experimentiert. Stellt euch bitte darauf ein. Hier spielt niemand mit euch Karten oder hat Gnade.

# Aus diesem Grund haben wir beschlossen die Plotarea des Instituts einzig fuer unsere volljaehrigen Mitglieder bereit zu stellen. Der Bereich 'Institut' laeuft also somit unter einem FSK 18 Rating. Hierfuer gelten unsere extra gegliederten Regeln.

# Im Institute sind insgesammt 10 Plaetze Plaetze fuer euch bereit gestellt.
- Vier davon koennen von bereits bestehenden Usern eingenommen werden.
- Zwei werden jewals Werwolf Gesuche sein, zwei Vampire und zwei Doktoren/ Schwestern/ Angestellte
- Zudem werden Ruby, Melina, Niklaus und Lyam ihren Platz im Institut haben, werden von mir in der Zeit allerdings nicht bespielt und koennen auch somit nicht mit euch agieren.


** Solltet ihr einen eurer Charaktere ins Institut schicken wollen- gern auch im Laufe der naechsten Monate, meldet euch bitte vorher bei einem der zustaendigen Administratoren oder Moderatoren. Sie werden euch dann hier vermerken.

[9/14 Plaetzen besetzt]

1. Niklaus Mikaelson
2. Ruby Baldwin
3. Melina Chesterfield
4. Lyam Cromwell
5. Dwayne Sugar
6. Avril Ledoux
7. Elena Gilbert
8. Damon Salvatore
9. Katherine Pierce




Zuletzt von Niklaus Mikaelson am 24.02.15 0:48 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


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Insassenuebersicht



Hier folgt die Uebersicht der Personen die momentan im Institut gefangen sind, sammt Datum der Einlieferung und weiter unten dem aktuellen Aufenthaltsdatum um die Sache ein wenig uebersichtlich zu gestalten.

Vor ueber 10 Jahren
    Dwayne Sugar
    NPC Debby


14.03.2013

    Melina Chesterfield
    Ruby Baldwin


15.03.2013
    Avril Ledoux


23.03.2013

    Lyam Cromewell


27.03.2013

    Niklaus Mikaelson


29.03.2013
    Damon Salvatore
    Elena Gilbert


05.04.2013
    Katherine Pierce


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Aktueller Stand



Momentan sind wir beim Hoechstdatum vom 16.04.13 angekommen. Unsere Charaktere sind nun also zum Teil bereits einen Monat im Seelenfrieden gefangen.


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Ende des Plots 30.04.13




Die verbliebenen Vampire, Werwoelfe und Hexen, sowie zum Teil Menschen Mystic Falls haben es geschafft mit der Hilfe der maechtigen Hexe Phoenix Greystone die Banne und Mauern die das Seelenfrieden umzingelten zu sprengen und die dortigen Insassen zu befreien.

Saemtliche Waerter und Doktoren wurden getoetet, die Aufzeichnungen im Sinne alles Rassen vernichten und das Gebaeude sammt seiner Katakomben in Brand gesetzt.

Fuer die Oeffentlichkeit war es nicht viel mehr als ein Blitzeinschlag der das alte Gemaeuer in Brand setzte, doch fuer die Augustin sowie ihre Ratsvorsitzende Elise Featherstone war es ein herber Rueckschlag.
Die maechtige Hexe selbst war zu der Zeit nicht anwesend und sinnt nur auf Rache.

Auszug aus den Gedanken einer Insassin



„Freiheit... ein Wort das fuer Viele heutzutage nicht mehr von Bedeutung ist- denn wir sind all das was dem grossen Wunsch nach Freiheit entspricht. Koennen gehen wohin wir wollen, essen, trinken, unsere Liebsten in die Arme schliessen oder zumindest zu jeder Tages und Nacht Zeit mit ihnen kommunizieren. Wir gehen unsere eigenen Wege, ziehen unsere Bahnen durch die unendlichen Weiten der Welt, denn nichts versperrt uns den Weg- schon garnicht jenen die solch ein Machtpotenzial in sich tragen wie wir es tun.
Wir sprengen Grenzen, beeinflussen die Menschen zu tuen was wir wollen, mit Hilfe der Kraft unserer Gedanken oder einfach durch rohe Gewalt, denn wir sind die Staerkeren- die ueberlegene Rasse. Gottesgleich- denn wer uns zu stoppen vermag kann nur ein Schoepfer selbst sein.
Wir sind arrogant, oberflaechlich und unvorsichtig in unserem Tuen geworden, stets in dem kindischen, sebstverherrlichenden Glauben das uns Niemand zu stoppen vermochte- bis es Jemand tat.

Ich habe viel Schrecken in meinem Leben vernommen. Hass, Erniedrigung und Gewalt in unnatuerlichen Massen erlebt und doch scheint es als koennte ich mich von Jenen Ereignissen die uns in letzter Zeit einholten nicht mehr distanzieren. Ich finde keinen Ausweg, keine Flucht aus den tiefschwarzen Traeumen die mich jede Nacht einholen, aus dem Schlaf reissen und bis ins Mark erschuettern. Man hatte mich aufgeschnitten, wieder zugenaeht, mir Massen von Blut entnommen, mir fuer Menschen todbringende Chemikalien gespritzt, mich gefoltert, mich gejagdt wie ein weisses Kaninchen welches zu nichts mehr als der Verschoenerung der Welt diente und auch wir sollten die Welt verschoenern. Doch nicht in jenem Masse wie es die grossen Pharmaindustrien versuchten nein... wir sollten nicht verbessern, wir sollten terminieren.

Es war eine graue, truebe Nacht, regnerisch und verquollen- kein Stern am Himmel, kein heilender Mondstrahl als wir zur finalen Testphase hinaus geschleppt wurden in die duesteren, stickigen Waelder des Seelennfriedens- umgeben von Stacheldraht, Elektrozaeunen und Bannen so stark das sie die eigene Haut vom Fleisch pellten. Ich uebertreibe nicht, denn ich habe sie mehr als ein mal selbst zu spueren bekommen. Es gab keine Hoffnung mehr, sie wurde von uns Fern gehalten- ebenso wie das Licht in diesem Hoellenloch und jedem, wirklich jedem einzelnen war klar was nun folgen wuerde... Nach zwei Monaten endloser Qual und Leiden, nach hoffnungslosem Kaempfen, gescheiterten Rebelionen und Aufstaenden lockte nun endlich der erloesende Tod.

Ich erinnere mich gut an den Moment in dem die ach so huebsche, einst so lebensfrohe Blondine neben mir mich bat durch meine Hand zu sterben. Der Moment in dem die letzte Hoffnung in ihren getruebten kristallblauen Augen entschwand und nur noch leere zu finden war. „Sie werden uns nicht holen kommen Ruby...“
Ein kraechzendes Schlucksen durchdrang die eisige Zelle ehe die schwere Gusseiserne Tuer aufgezogen wurde und sie uns an den Schultern packten um uns hinaus zu zerren. Schreie erfuellten die sonst so stillen Gemaeuer, Flehen und Betteln doch wozu? Um weiter in diesem Hoellenloch zu vegitieren? Mittlerweile schien es als haetten selbst die Staerksten von uns Angst vor der Entgueltigkeit die dieses ganze kranke Experiment mit sich brachte... dem Tod. Und auch ich verspuerte, als mein schwacher Koerper ins kuehle Grass geschmissen wurde- als waere ich nicht mehr als ein Haufen Dreck das erste mal in meinem Leben so etwas wie Dehmut. Ich wollte trotz all der Qual, all dem Leid noch nicht sterben und doch fragte ich mich ebenfalls ob es je etwas gab wofuer es sich zu leben gelohnt hatte? Meine eigene Familie war krank vor Hass, von innen herraus zerfressen und geleitet von Wut und Vergeltung- hatte ich je gelebt wenn doch bei uns ewig nur der Tod zaehlte?
Wir alle hier, gesammelt an diesem verpesteten Ort waren Moerder, eiskalte Killer- eben die ueberlegene Rasse. Wie oft toeteten wir ohne mit der Wimper zu zucken, als waere ein Leben nicht einen Wimpernschlag wert und doch wollten wir unser eigenes nun nicht her geben.

Mein letzter Gedanke war noch nicht zu ende- ich hatte mich verworren in dem Bild des schwarzen heilsammen Todes, ehe mich ein gleissend weisses Licht gefolgt von einem donnernden Knall ausknockte und meinen Kopf in taunasse Gras einsinken liess.
Als ich Stunden spaeter wieder aufwachte war ich fern von jenem hasserfuellten Ort. Meine Wunden hatten bereits begonnen zu heilen, zumindest die koerperlichen und haette ich es nicht besser gewusst waere alles nur erschienen wie ein verworrener, abgrundtief kranker Traum, doch ich wusste es besser- denn jedesmal wenn ich meine Augen schloss, in jedem Moment der Ruhe oder der Unachtsamkeit hoerte ich ihre Schreie.
Unsere Koerper waren vielleicht befreit, sie dachten sie haetten uns aus dem Groebsten raus- als sie die verfluchten Mauern einrissen doch man hatte uns unsere Freiheit genommen- die Freiheit zu leben wie wir es wollten- denn mochten wir auch alle unterschiedlich stark sein, so bezweifle ich das sich auch nur einer von uns von den Narben die uns nun begleiten los sagen kann.

Ich bin der rothaarigen Hexe dessen Namen ich nicht ein mal kannte dankbar das sie unsere Fesseln sprengte, ich bin dankbar fuer jeden Mann und jede Frau, ja auch fuer jedes Wesen welches fuer unsere Freiheit kaempfte und doch ist dies der Tag an dem ich nicht mehr weiss ob ich noch dankbar fuer mein Leben sein sollte- denn alles was nun noch verbleibt ist Leere.“


31.04.13 – Lian's Beerdigung


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