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Willkommen in Mystic Falls! Eine neue, gefährliche Zeit bricht an. Die Mächte dieser Welt treffen ihre Entscheidung und jeder Einzelne wird sich entscheiden müssen, auf wessen Seite er steht. Feinde werden zu Verbündeten und unbekannte Wesen erschüttern das Weltbild der Bewohner. Wir sind ein Mystery Forum welches auf der Serie The Vampire Diaries basiert. User AB 18 sind bei uns zugelassen und dürfen sich anmelden. Unsere Storyline orrientiert sich an der grundlegenden Geschichte von "The Vampire Diaries", fuehrt allerdings ihre ganz eigene Handlung mit anderen Charakteren. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung in 3ter Person, Präteritum. Die Mindestpostinglänge beträgt 1000 Zeichen, um 'Einzeiler' zu vermeiden. Wenn auch du Interesse daran hast die Geheiminsse dieser neuen Wesen zu erkunden oder selbst ein Wesen dieser Art sein möchtest, melde dich an und mach Mystic Falls auch zu deiner Heimat!

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Style & Graphics: Niklaus Mikaelson
Storyline & Rules:Saphira O'Connor & Niklaus Mikaelson
Texte & Listen: Saphira O'Connor & Niklaus Mikaelson
Codes & Vorlagen: Damon Salvatore

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Phoenix Greystone

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1 Phoenix Greystone am 12.12.14 19:27




Personal Information


Name - Vor- Spitzname
Mein Name? Welchen hättet ihr denn gerne? Warum ich frage... nun ich hatte mehr als einen darunter Bonnie Elizabeth Parker, aber unter dem Namen kennt mich heute wohl keiner. In diesem Leben ist mein Name Phoenix Greystone.

Alter - Wahres - Erscheinungsalter
Mein Alter... die einfach Antwort wäre dann wohl 22. Nun zumindest dieser Körper ist 22 - ich dagegen bin inzwischen bereits 187 Jahre alt.

Geburtsdatum
Geboren wurde ich am 03.04.1826.

Geburts - Wohnort
Mein Geburtsort liegt in England. Es ist ein kleines Dorf, welches schon seit Jahrzehnten nicht mehr existiert. Mein derzeitiger Wohnort ist eine Psychiatrie im wunderschönen Staate New York.

Beruf
Verrückten Geschichtenerzählern gibt man heut zu Tage keinen Job mehr. Aber ich war mal die Kaiserin von Österreich, habe eine durchaus erfolgreiche - wenn auch mit meinem Tod beendete - Gangsterkarriere hinter mir.


Family Tree


Mutter - Miranda Bakers - verstorben  - Hexe
Spielt es wirklich eine Rolle, dass ich meine Mutter geliebt haben und ein gutes Verhältnis zu ihr hatte? Soweit ich weiß ist die Frau tot und hat mir genug Geheimnisse hinterlassen, die ich mit der Zeit alleine entschlüsseln musste.

Vater - Marcus Bakers - verstorben - Hexenmeister
Da sieht es genauso aus, wie bei meiner Mutter. Wisst ihr... ich hatte so viel Zeit um  die Tatsache zu verarbeiten, dass ich gestorben bin und meine Familie nie wieder sehen würde.

Geschwister - Name - Alter - Wesen
Ich hatte viele Geschwister und wer weiß, vielleicht haben auch sie die Zeit überdauert, aber selbst wenn so sind ihre Namen, ihr Alter nicht von Bedeutung. Vielleicht sind sie aber auch gestorben und nie wieder in einem anderen Körper erwacht. Ich weiß es nicht und werde es wohl auch für den Rest meines unendlichen Lebens nicht erfahren.
Wisst ihr, meine kleinste Schwester Delilah, sie hatte ich besonders ins Herz geschlossen. Zugegeben, sie hatte ihre Eigenheiten, aber jemand musste sie beschützen - und mal ehrlich, dass sie dem kleinen Vogel mit dem gebrochenen Flügel das Genick gebrochen hat, war nun wirklich keine Absicht.

Vater - David Greystone - 53 - Psychologe - Mensch
Mutter - Teresa Greystone - 52 -Anwältin - Mensch
Meine Eltern oder sollte ich sagen ihre Eltern? Ich schätze sie sind inzwischen ebenso meine Eltern, wie sie zuvor ihre waren besonders wenn man bedenkt, dass ich nun schon seit dreizehn Jahren ihre Tochter bin.
Ich mag die beiden. Sie sind nett und gutmütig, wenn auch zu sehr darauf erpicht, dass alles ihrem perfekten Plan des Lebens folgt. Aber kann man es ihnen verübeln? Vor 22 Jahren wurden sie mit einem süßen, blonden Mädchen gesegnet, das ihr Leben perfekt machen sollte und an dem sie auch neun Jahre lang nichts als Freude hatten. Tja, und dann wurde ich in ihren Körper gesetzt. Die phantasievollen Geschichten, die ich erzählte erledigten sich nicht mit der Pubertät, die blonden Haare wurden in ein knalliges Rot getaucht und als es zu viel wurde sperrte man mich zu den anderen Verrückten. Immerhin weiß Daddy am Besten ob seine kleine Prinzessin verrückt ist, nicht wahr?

About You





Wesen
Ich bin eine Hexe und da ihr mir sowieso nicht glaubt, kann ich dir auch gleich erzählen, dass ich eine ganz besondere Hexe bin. Interesse schon geweckt? Also pass auf, komm mal ein bisschen näher. Ja so ist's schon besser. Ich bin eine Wiedergängerin. Ja, ganz richtig gehört. Das hier ist nicht mein erstes Leben. Wenn ich eben nachzählen darf... tatsächlich ist dies inzwischen schon das neunte Leben, das ich lebe. Guck nicht so, ich bin tatsächlich schon neun Mal gestorben.

Lebenslauf
Ihr wollt meine Geschichte hören? Wirklich, also wirklich wirklich? Macht es euch doch bequem, das wird ne Weile dauern.
Fangen wir doch am Anfang an: 1826 bis 1847

Geboren wurde ich am 03. April 1826  in einem kleinen Dorf in England, das heute weder historische Bedeutung hat oder gar noch existiert. Mein Name war Helen Louisa Bakers. Tochter eines Farmers und seiner Frau, eine von acht Geschwistern und Teil eines Familiengeheimnisses, das sich erst nach meinem Tod in seiner Gesamtheit offenbaren sollte. Ich wuchs im Kreise unseres kleinen Dorfs auf, hatte ein paar Freunde, ein ganz normales  Leben  bis zu meinem achten Lebensjahr. Es war mein Geburtstagsgeschenk in die Geschichte der Familie eingeweiht zu werden, wie meine älteren Geschwister vor mir und meine jüngeren Geschwistern nach mir erfuhr ich, dass ich eine magische Begabung habe. Unsere Mutter war in unserem Dorf bekannt dafür mit Kräutermischungen Krankheiten heilen zu können, aber keiner wusste warum genau und wir legten keinen Wert darauf dies sonderlich bekannt zu machen. Wir übten wie man verschiedene Kräutermischungen herstellen und anwenden kann und ab und an auch kleinere Zauber.
Es war ein einfaches, glückliches Leben bis die Infektionskrankheit über England hereinbrach. Innerhalb weniger Tage vielen ganze Dörfer dem Tod in die Hände und im April 1847 fand auch ich durch die Krankheit den Tod.
Wisst ihr... wenn man hört, das Menschen in umliegenden Dörfern sterben, dass ganze Dörfer ausgelöscht werden und niemand genau weiß warum... man fängt an sich Gedanken über den Tod zu machen. Man denkt daran, wen man verlieren könnte und wenn man eingesehen hat, dass keiner sicher ist, dass es jeden treffen könnte, dann fängt man an darüber nachzudenken, wie es wohl ist zu sterben. Man fragt sich, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, einen Himmel oder auch eine Hölle. Man stellt sich all diese Fragen, aber man findet keine Antwort. Auch nicht, wenn die Krankheit einen fest im Griff hat, wenn man spürt, wie der eigene Körper einem den Dienst versagt.
Ich war die erste in meiner Familie, die erkrankte und ich war auch die erste, die starb. Glaubt mir nichts, was ich mir unter dem Tod vorgestellt kam der Wahrheit auch nur im Entferntesten nahe.
Es war wie einschlafen und in dem Moment, in dem sich meine Augen geschlossen hatten war mit bewusst, dass ich sie nicht wieder öffnen würde. Das einzige Problem daran war nur, dass ich wieder aufwachte.
Ich war nicht mehr ich selbst. Ich erwachte in dem Körper eines zehnjährigen Mädchens, das die Nacht in einem unglaublich bequemen Bett verbracht hatte, das am nächsten Morgen von einer liebenden Mutter geweckt wurde. Es war wie in einem Märchen und zunächst war ich davon überzeugt, dass das Leben nach dem Tod so aussah. Als Helen Louisa Bakers hatte ich keinen Reichtum und keinen Wohlstand gekannt und das Leben als Elizabeth Amalie Eugenie war gefüllt von Reichtum und Wohlstand - ja für ein paar Monate war ich überzeugt, es sei eine Art Paradies, Himmel - ich dachte wirklich nicht dran, dass ich ihr Leben leben würde aber aus den Monaten wurden Jahre und ich wurde in ihrem Körper älter, heiratete, bekam Kinder - ich lebte das leben der Kaiserin von Österreich-Ungarn und die Details davon muss ich euch ja nicht erläutern, oder? Ich meine, heut zu Tage kennt doch jeder Sissi. Also spar ich mir den Part einfach mal. Am 10. September 1898 erstach mich ein Anarchist mit einer Feile. Glaubt mir - nicht schön. Es ist ein dumpfer Schmerz, der sich langsam ausbreitet, der euch die Kontrolle über eure Glieder, euer Verstand scheint nicht mehr richtig zu funktionieren und wenn das atmen zu schwer wird und ihr zusammenbrecht wisst ihr, dass es kein Erwachen mehr gibt.
Ich war davon überzeugt, dass ich nach nunmehr zwei Leben kein weiteres bekommen würde, dass der Tod, den ich als Kaiserin von Österreich-Ungarn starb endgültig sein würde, doch wie bereits zuvor, lag ich falsch.
Wieder erwachte ich, als hätte man mich am 10. September nicht ermordet worden, sondern in Australien als Angelina Crombs ins Bett gegangen.
Könnt ihr euch vorstellen, was es für ein Gefühl ist zu realisieren, dass man nicht sterben kann. Okay, das ist falsch ausgedrückt immerhin BIN ich gestorben. Sagen wir..., dass ich nicht aufhöre zu existieren. Es war ein drittes Leben  für mich und wenn ich gedacht hatte aus einem 21jährigen Körper in einen 10jährigen gesteckt zu werden ich hatte keine Ahnung, wie viel schwieriger es sein würde mit 61 zu sterben und als 5jährige wieder zu erwachen.
Meine neue Familie lebte im Australischen Outback, in einem Dorf und ich bekam Angelina Crombs, löschte ihre Existenz gänzlich aus. In einem neuen Körper zu erwachen ist anstrengend, in den letzten Momenten bevor man aufwacht kommen die Erinnerungen. Man sieht die Gesichter all jener Personen, die die Augen des neuen Körpers je gesehen hat, man erlernt eine neue Sprach innerhalb kürzester Zeit, nimmt einen neuen Dialekt an. Man erfährt alles um im Leben dieser anderen Person zu Recht zu kommen, aber es ändert nicht wer man ist. Die Persönlichkeit des Wirtkörpers verschwindet als hätte Angelina nie existiert. Die Erinnerungen geben einen vagen Eindruck davon wir die Person war, aber diejenigen, die ihr/dir/euch am nächsten stehen, sie bemerken, dass etwas anders ist. Ich weiß nicht, was mich bei Angelina verraten hat, immerhin waren wir erst fünf, aber die Leute im Dorf schienen mir nicht zu trauen.
Es hat drei Jahre gedauert bis man mich unter Verdacht der Hexerei hatte. Altmodisch? Ja, vielleicht, aber ein Dorf mitten im Landesinneren von Australien? Wir waren nicht so fortschrittlich. Und sie lagen auch nicht wirklich falsch. Es war mein Vater, der mir das vergiftete Essen reichte, der mir mit einem Lächeln dabei zusah, wie ich einschlief und zum ersten Mal wusste ich nicht, dass ich nicht wieder als Angelina Crombs aufwachen würde.
Könnt ihr euch vorstellen, wie verwirrend es ist in einem anderen Körper auf zu wachen? Ich hatte beim zweiten Mal vielleicht nicht damit gerechnet, aber ich war auch nicht mehr überrascht, aber wenn man nicht weiß, dass man stirbt und erwartet im kleinen unschuldigen Körper eines Kindes aufzuwachen, dann ist es ein verdammt großer Schock. Besonders wenn man sich plötzlich mitten auf dem Ozean in einem wankenden Schiff befindet.
Mein Leben als Angelina war vorbei und ich hatte den Körper von Mary Reynolds übernommen. Mary Reynolds, Mutter von zwei hübschen Töchtern, deren Mann bereits kurz nach der Geburt ihrer zweiten Tochter verstorben war - gezwungen sich selbst zu versorgen überließ sie die Kinder regelmäßig ihrer Mutter zur Aufsicht und arbeitete auf Schiffen.
Es war das Jahr 1901, als ich ihren Körper in Besitz nahm und Mary war 34 Jahre alt und wieder Mal auf einer ihrer Arbeitsreisen. Es fiel keinem auf, dass sie nach ihrer Reise anders war, und wenn, so sagte niemand etwas. Zwölf Jahre lang, lebte ich ihr Leben bis ich den Job auf der Titanic annahm - dem sichersten Schiff aller Zeiten, einem Schiff, dass doch nie sinken sollte. Ich stand in der Küche und half noch beim aufräumen als wir den Eisberg rammten. Keiner von uns war beunruhigt - warum auch? Schließlich waren wir auf dem sichersten Schiff, das je gebaut wurde, richtig? Nun, ich schätze den Film kennt jeder und dass es für eine einfache Küchekraft kein Happy End gab muss ich euch wohl auch nicht erzählen oder? Malt euch aus, wie mein viertes Leben ein Ende fand, denn die Beschreibung wollt ihr sicherlich nicht hören....
Man sollte meinen, es ist tröstlich zu wissen, dass man wieder aufwacht, auch wenn man nicht mehr im selben Körper steckt, oder?  Vielleicht hofft man sogar, dass man ein besseres Leben bekommt, als das zuvor?
Nein, die Körper, die ich besessen habe mögen gestorben sein, aber da sind immer die Leute, die ich zurücklasse, die einen in Erinnerungen und Träumen verfolgen und die Leute um die man trauert. Nicht, weil sie gestorben sind sondern, weil man selbst gestroben ist und sie zurück lassen musste. Man findet Mittel und Wege damit zurecht zu kommen und als ich im Körper der gerade geborenen Bonnie Elizabeth Parker aufwachte, das Herz schwer und erfüllt von Trauer, die nicht für ein Neugeborenes gedacht ist, fasste ich den Entschluss dieses Leben nicht einer Familie zu widmen, etwas anderes zu machen, egal was.
Nun, ich erreichte mein Ziel, ich wurde zusammen mit meinem Partner im Leben und Verbrechen als Bonnie und Clyde bekannt und auch die Geschichte kennt ihr zu Genüge oder? Wenn nicht... ich hab Zeit, aber wir sind erst im Jahre 1934 mit dem Tod von Bonnie, also noch etwas unter hundert weitere Jahre, die es zu erzählen gibt - ich mach dann mal weiter, okay?
Glaubt mir es macht absolut keinen Spaß im Feuerregen der Polizei gefangen zu sein und man kann schon fast sagen, dass ich froh war, als es vorbei war und am nächsten morgen als unscheinbares, hübsches, junges Mädchen aufzuwachen und über meinen eigenen Tod in der Zeitung lesen zu können. Es gab sogar diesen einen Moment, in dem ich darüber nachdachte das Grab zu besuchen, in dem der Körper von Bonnie Elizabeth Parker begraben wurde, aber getan habe ich das letztendlich dann doch nicht. April Rose war der Name der fünfjährigen, in deren Körper ich erwachte und ob man es glaubt oder nicht das Leben als April Rose war recht angenehm. Es war erfüllt von Spaß und Sorglosigkeit, warum sollte ich mir auch Sorgen machen, wenn mir doch selbst der Tod nichts anhaben konnte. Es war das Leben des Verrücktseins und bis zu einem gewissen Punkt erlaubte man mir meine Verrücktheit. Meine Geschichten wurden als unendliche Fantasie bewundert und es gab mehr als nur eine Party, die ich mitgenommen habe. Irgendeinen Vorteil musste ich doch daraus ziehen, dass mein Vater ein gefragter Regisseur war und ich viele gut aussehende Schauspieler kennen lernen durfte - James Dean nur einer von ihnen.
Aber auch dieses Leben sollte zu früh ein Ende finden. Ein Autounfall im Jahre 1933, nichts zu aufregendes, wenngleich nicht weniger tragisch als jeder andere meiner Tode.
Und damit wären wir in Deutschland. Es ist immer merkwürdig, wenn man in einem Körper aufwacht dessen Muttersprache nicht englisch ist, die Erfahrung hatte ich ja bereits einmal machen dürfen. Am besten kombiniert man die 'neue' Sprache dann noch mit einem ganzen Leben voller Erinnerungen an Verlust, Trauer, Tod, Bombenanschläge, Völkermord und all den anderen sonnigen Seiten des zweiten Weltkrieges. Es waren traurige, verstörende Erinnerungen, die innerhalb weniger Augenblicke auf mich niederschlugen. Traumata eines ganzen Lebens innerhalb weniger Sekunden, das komplette Gegenteil zu dem Leben der Sorglosigkeit, der Jugend und des Leichtsinns und vielleicht bisschen zu viel. Es war eine Erlösung 1946 die Augen zu schließen, in dem Wissen, das der Krieg vorbei war, dass das Leben in ständiger Erinnerung an diese Grausamkeiten vorbei war.
Spanien. Ein wirklich schönes, warmes, sonniges Land. Meine neue Identität war Paloma Fernàndez. Sie hatte ein ruhiges Leben, keine großen Dramen, keine Schicksalsschläge, keine verstörenden Erinnerungen  - davon hatte ich selber wohl auch schon genug, oder? Sie war 37 als ich in ihrem Körper erwachte, hatte einen Sohn und eine Tochter, die sich nach dem ersten Tag meines neuen Leben immer darüber beschwerten, dass ihre Mutter plötzlich nicht mehr so herzlich war, wie vorher. Aber ich hatte schon einmal um die Kinder einer anderen Frau getrauert und als der Brustkrebs diagnostiziert war entschied ich mich gegen die Chemo, ersparte ihnen das Leid und die falsche Hoffnung und mir, mich nach all den  Jahren, in denen ich es geschafft hatte sie nicht zu lieben, sie doch noch zu sehr ins Herz zu schließen. Am 13. Juni 2008 beerdigten die Geschwister Fernàndez ihre Mutter, und am 14. Juni 2008 erwachte ich im Körper der 17-jährigen Phoenix Greystone. Bereits tätowiert, mit gefärbten Haaren in einer Farbe, die ihre Eltern nur den Kopf schütteln ließen und jeder der sie kannte, dachte insgeheim, dass sie eine Schraube locker hat. Ihre Familie fand meine 'Geschichten' nicht so witzig und es schien als wäre eine von ihnen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ich hatte bereits ein Jahr als Phoenix gelebt, ihren Körperschmuck erweitert und ihre Haarfarbe gepflegt. Dass meine Mutter in mein Zimmer platzen musste, als ich einen neuen Zauberspruch ausprobieren wollte, war natürlich nicht ganz praktisch und reichte ihr  als Grund mich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen. Zugegeben, anfangs hat es mir hier alles andere als gut gefallen, eingesperrt sein ist nicht unbedingt das schönste Erlebnis, wenn man in einem früheren Leben eingesperrt in einem Schiff ertrunken ist, aber den netten Männern in weiß, genau das entgegen zu schreien war wohl eine meiner weniger sinnvollen Handlungen. Aber hier sieht man mich wenigstens nicht komisch an, wenn ich eine meiner Geschichten erzähle, auch wenn mir immer noch keiner glauben will, aber damit kann ich Leben und vielleicht findet sich hier in dem bunten Haufen ja doch jemand mit dem man mal ruhig reden kann.


Klinischer Beobachtungsbericht des New York Institue für psychisch Erkrankte:

Wir haben Grund zu der Annahme, dass Miss Phoenix Greystone an eine schizoaffektiven Störung leidet. Ihre Aussagen lassen auf Halluzinationen und Wahnvorstellungen schließen, so hat sie bereits des Öfteren davon gesprochen mehrere Leben zu haben und unter anderem bereits als Sissi gelebt zu haben. Zudem ist sie der unbeirrbaren Überzeugung, dass sie eine Hexe ist und auf Grund dessen so viele Leben durchlebt hat. Meiner Auffassung nach stellt diese Überzeugung eine hohe Unvereinbarkeit mit der Realität dar und wird im weiteren Leben der Patientin zu erheblichen Einschränkungen führen. Die Empfehlung für die Patientin auf dem heutigen Stand unserer Beobachtungen und Untersuchen sieht folgendermaßen aus...

Das ist es was die Psychiater des Nervenheilanstalt von Phoenix in ihre offiziellen Berichte schreiben, doch unter der Hand ist allen klar, dass dieses junge Mädchen nicht mehr alle Tassen im Schrank hat und längst mehr als nur einen Sprung in der Schüssel. Sie schätzen sie als nicht zurechnungsfähig ein und bewerten grundsätzlich jedes Wort, das ihren Mund verlässt als harnebüchenen Unfug.

Some random facts

Name
Natti

Alter
20

Avatarperson
My Hertsgard

Regeln gelesen?
*check

2. Charakter
Jap - Saphi, Bekah, Caitlin, Faye, Adam, Ethan, Derek & Jayden

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