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Willkommen in Mystic Falls! Eine neue, gefährliche Zeit bricht an. Die Mächte dieser Welt treffen ihre Entscheidung und jeder Einzelne wird sich entscheiden müssen, auf wessen Seite er steht. Feinde werden zu Verbündeten und unbekannte Wesen erschüttern das Weltbild der Bewohner. Wir sind ein Mystery Forum welches auf der Serie The Vampire Diaries basiert. User AB 18 sind bei uns zugelassen und dürfen sich anmelden. Unsere Storyline orrientiert sich an der grundlegenden Geschichte von "The Vampire Diaries", fuehrt allerdings ihre ganz eigene Handlung mit anderen Charakteren. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung in 3ter Person, Präteritum. Die Mindestpostinglänge beträgt 1000 Zeichen, um 'Einzeiler' zu vermeiden. Wenn auch du Interesse daran hast die Geheiminsse dieser neuen Wesen zu erkunden oder selbst ein Wesen dieser Art sein möchtest, melde dich an und mach Mystic Falls auch zu deiner Heimat!

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Style & Graphics: Niklaus Mikaelson
Storyline & Rules:Saphira O'Connor & Niklaus Mikaelson
Texte & Listen: Saphira O'Connor & Niklaus Mikaelson
Codes & Vorlagen: Damon Salvatore

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It's so quiet here and I feel still cold

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This house no longer, seems like home
Melina & Joshua | 05.05 | Hinterraum



Sie verliess die Bar nicht, fuehlte sich dennoch nicht in der Lage zu arbeiten und brauchte dennoch stets alle ihre Mitarbeiter um sich herum, obgleich sie nie eine Anweisung gab oder ueberhaupt etwas sagte.

Es war ein seltsammes Bild was die junge Blondiene dort im Hinterraum der Bar abgab- einst so energisch und stets voller Tatendrang, stilsicher und selbstbewusst wirkte sie nun mehr wie ein kleines, verwahrlostes Maedchen welches bei jedem ungewohnten Geraeusch erschrocken zusammen zuckte und dennoch noch viel mehr die Stille fuerchtete die sie des Nachts umgab nachdem sie ihren Laden geschlossen hatte.
Alles bemuehten sich- versuchten stets im Angesichts dessen was sie hatte durch machen muessen fuer sie da zu sein, versorgten sie mit Essen, Trinken, versuchten sich mit ihr zu unterhalten und sie aufzuheitern doch irgendwie schien kein herankommen an die junge Blondine- als waere sie immer noch in einer ganz anderen Welt gefangen. Sie wirkte abgewetzt, teils desorientiert und abwesend in den kristallblauen Augen eine schimmernde Leere. Chelsea hatte in den ersten par Tagen die Bar wie die meisten anderen ebenfalls nicht verlassen, hatte sie versucht aufzupeppeln- ihre Haare und ihr Makeup instand gesetzt, ihr einen Haufen neuer Klamotten besorgt, andere hatten versucht sie mit Musik und Drinks zu locken, oder mit warmen Worten doch nicht ein mal Adam- ihrem besten Freund selbst, so weise und stets immer voller Kraft, immer mit einer Loesung parat gelang es an sie heran zu kommen. Nein... die einzige Person an der Melina sogar scheinbar ununterbrochen klebte war Ruby, obgleich die Frauen noch wenige Wochen zuvor wie Tag und Nacht schienen schien sie nun die einzige Konstante fuer Mel zu sein. Die beiden redeten kaum ein Wort, doch teilten sie ihr Bett, ihr Essen und scheinbar auch ihre Gedanken.
Jedes Mal wenn Mel erneut schreiend aufwachte hatte Ruby sie bereits gegriffen- jedes Mal wenn eine aufgrund der schlaflosen Naechte die sie alle durchstreiften zusammen brach, war die andere zur Stelle- fast als haetten sie Angst der jewals andere koennte jeden Moment in tausend Einzelteile zerbrechen. Es war ein seltsammes System, doch es schien zu funktionieren und umso schlimmer war es fuer Mel nun das Ruby fort war um sich ihren eigenen Daemonen zu stellen bei denen nicht ein mal sie selbst ihr helfen konnte. Es schien als waere sie allein unter einer Masse von Menschen.

Die junge Woelfin streckte vorsichtig ihre Zaehe gen Boden. Ihre Wunden waren zwar schon alle laengst verheilt, dennoch hatte sie stets immer noch das Beduerfniss vorsichtig zu sein, sich zu schonen... als koennte jeden Moment etwas graessliches passieren gegen das sie mit all ihrer verbliebenen Kraft ankaempfen musste. Ein sanftes Gaehnen durchfuhr den Raum ehe sie zum Vorratsschrank wankte um eine Flasche Bourbon herraus zu holen.
Sie war muede, muede davon nicht schlafen zu koennen, stets auf der Hut zu sein, von unsaeglichen Albtraeumen aus dem Schlaf gerissen zu werden und sich kauernd vor der dunklen Schatten zu verstecken wenn es still wurde. Der Alkohol half all das zu betaeuben, auch wenn er ihr nicht mehr unbedingt gut bekam da ihr Koerper immer noch zu viel Fluessigkeit und Nahrung verweigerte nach ihrer Hungertortour... zumindest soviel wie ein starker Wolf eigentlich brauchte.
Enkraeftet liess sie sich wieder auf die Couch fallen, drehte die Flasche auf und lauschte weiter den Geraeuschen vorne im Laden. Es war nicht viel loss... es mochte noch eine halbe Stunde sein, dann wuerde Chelsea die Tuer hinter sich schliessen und verriegeln... und dann ging der Schrecken von vorne los.


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Er war schrecklich gewesen. Schrecklich und dennoch so befreiend endlich in der Lage zu sein etwas tun zu können. Endlich nicht mehr mahtlos zuhause zu sitzen und sich den Kopf zu zerbrechen, nichts tun zu können. So lange Zeit hattenJosh und Adam gemeinsam in der Bar gesessen und jeweils die Person schmerzlich vermisst, die sie liebten. Wussten,  dass etwas schreckliches geschehen sein musste und konnten doch nichts tun. Hatten keinen Anhaltspunkt gehabt. Umso besser hatte es sich angefühlt endlich etwas tun zu können, als die Mauern des Augustine Instituts gesprengt wurden. Oh Josh hatte sie alle getötet, alle, die ihm auf seinem Weg zu Melina in die Quere gekommen waren. Es war ihm egal gewesen, ob es sich um einen Kopf der Organisation oder einen kleinen Mitläufer gehandelt hatte. Sie alle hatten es verdient. Er hatte die Geschichten über Augustine gehört. Wer wusste schon wer von ihnen seiner Mel Böses angetan hatte? Es war egal... Er tat gut, der Blutrausch der Vergeltung - der in dem Moment stoppte, in dem er Mel sah. Nun galt es nur noch sie da so schnell wie möglich rauszuholen. Sie nach Hause zu bringen.
Er hatte gedacht es täte ihr gut wieder zu Hause zu sein. Nun war es bereits einige Zeit her und doch... Mel hatte nicht zurück in Adrians Wohnung gewollt. Sie und Ruby waren im Hinterzimmer des Chesters untergekommen.  Sie und Ruby, ja... Eine seltsame Verbindung und doch die einzige Person, die Mel so etwas wie Halt geben konnte in dieser Zeit. Lag es daran, dass sie dieses Grauen gemeinsam erleben hatten müssen? Mel redete nicht von dem, was im Augustine Institut vorgefallen war. Überhaupt redete sie eigentlich nicht. Sie aß und trank auch kaum. Schlief nicht. Sie kauerte nur zusammen mit Ruby in diesem kleinen Hinterzimmer und es schien 7hr schwer genug zu fallen das Sein zu ertragen.. Nun war Ruby weg, wollte allein mit sich ins Reine kommen, und Josh hatte jeden Tag Angst, dass Mel vollkommen durchdrehen oder zusammenklappen würde. Er verbrachte so viel Zeit wie ging bei Mel, ohne sich aufzudrängen. So betrat er das Chesters und grüßte Chelsea kurz, fragte wie es Mel ginge. Unverändert. Seufzend zog er sich seine Lederjacke aus, schmiss sie auf den Tresen und genehmigte sich erst einmal ein Glas Whiskey. Mel... auch sie trank zu viel. Etwas was er unterbinden sollte, und doch... wenn es ihr half... Alles was ihr half, war ihm recht. Er krempelte seine Hemdärmel auf  und machte sich daran Mel eine Hühnersuppe zu kochen. Es war nicht die Zeit für ausgefallene Essenexperimente eines ambitionierten Kochs, das wusste er. Es ging darum, dass Mel überhaupt mal etwas aß und davon am Besten mehr als nur drei Löffel. Als die Suppe fertig war, half er Chelsea noch schnell Klarschiff im Laden zu machen,  ehe sie sich verabschiedete und die Bar schloss. Josh machte sich mit einem Suppenteller bewaffnet auf den Weg zu Mel. Er klopfte an der Tür zum Hinterzimmer und trat dann ein. Dort saß sie, mit einer Flasche Bourbon in der Hand und versuchte scheinbar die Schrecken in ihr heruntwrzuspülen. "Hey Mel", begann er behutsam. "Willst du nicht vom Bourbon auf eine leckere Hühnersuppe umsteigen, wie wärs?" Er wollte sie nicjt bedrängen. Sie war eh die ganze ZEIT so vorsichtig, auf der Hut, schreckhaft.  Nie hatte sie irgendwer an sich gelassen. Nur Ruby. Josh hoffte inständig nun, wo Ruby weg war, endlich einen Zugang zu der Blondine zu finden. Er rechte ihr die Suppe und setzte lehnte sich ihr gegenüber an die Wand, beobachtete sie aufmerksam.

Melina zuckte zusammen als ein leises Klopfen an der Tuer ertoente und sie aus ihren trueben Gedanken aufschrecken liess. Ihr Koerper begann unkontroliert zu zittern, obwohl sie sich in Gedanken sehr wohl bewusst war das ihr keine Gefahr drohte. Sie hatte Josh bereits gehoert, da hatte er noch nicht einmal einen ganzen Fuss in den Laden gesetzt gehabt.
Er tat ihr Leid... es tat ihr alles Leid. Sie hatten sich alle so bemueht ihr das Leben so angenehm wie moeglich zu gestalten- jeden Abend kam er vorbei, kochte ihr etwas zu essen, sprach mit ihr, versuchte irgendwie zu der schoenen Blondine durch zu dringen und sie wollte... ja sie wollte es so sehr zulassen. Wollte das er sie in den Arm nahm, das er ihr versprach das alles wieder gut werden wuerde. Waerme spueren, Hoffnung spueren, doch es schien als waere sie nur noch ein Schatten ihrer Selbst. Ein grosser, dunkler Schatten der alles blockierte was Licht zu spenden vermochte. Es sass ein tiefe, alles zunichten machende Angst in ihr und sie hatte keine Ahnung wie sie sie bekaempfen sollte. Nie hatte sie sich so schwach gefuehlt, so hilflos- und genau genommen hatte sie nicht ein mal mehr einen Grund dazu. Dennoch fragte sie sich immer wieder wie alle anderen es schafften wieder auf zu stehen. Wie Ruby einfach so hatte aus der Tuer gehen koennen. Wie Klaus wie ein unbaendiger Sturm hatte aus seiner Zelle brechen koennen und alles um ihn herum zu nichte machend. Selbst Dwayne, der beiweitem nicht mehr alle beisammen hatte war einfach aufgestanden und hatte verkuendet er wuerde sich nun ein Pfund Schokolade kaufen gehen und eine Keksparty schmeissen... dann war er einfach hinaus maschiert.
Wie konnten alle anderen nur so stark sein waehrend sie, eine einstmals stolze Woelfin zusammengekauert in einem winzigen Hinterraum ihrer Bar sass und sich nich mal traute von der Couch aufzustehen, aus Angst sie koennte zerbrechen.
Der huebschen Blondine stiegen Traenen in die Augen. Sie hatten sie kaputt gemacht. All ihre Ideale, wofuer sie eins einstand. Ihre Freude und Hoffnungen, das strahlende blau der Augen, ihren Mut und ihre Leichtigkeit. All das war fort und sie wusste nicht wie sie es zurueck bekommen sollte.
Einzelne Traenen rannen unkontrolliert ueber ihre Wangen, waehrend sie zitternd die beigefarbende Flasche bei Seite stellte und vorsichtig nach dem dampfenden Teller griff. Sie hatte es so satt. Diese staendige Angst, die Albtraeume, die Schwaeche. Sie war zu schwach einen einfachen Teller ordentlich fest zu halten.
Er glitt behutsam auf den kleinen Beistelltisch vor ihr ehe sie ihr Gesicht in ihren Haenden vergrub und die ganze Bitterkeit vollends zum Vorschein kam. "Es tut mir Leid..."
Sie schluchzte ununterbrochen, nicht in der Lage dem Vampir ueberhaupt in die Augen zu sehen oder gescheite Worte zu finden. Ihr Koerper gab dem Druck der Emotionen nach, sank zurueck in die weichen Kissen der Couch, waehrend sie ein unaufhaltsammer Rinnsal ueber ihr Gesicht bahnte. "Es tut mir so so so Leid Josh..." Ein heisernes Husten unterbrach ihr Weinen, liess sie nach Luft schnappen, ehe sie ihren Kopf noch tiefer in der Kaelte ihrer Haende vergrub. Sie hatten alles fuer sie gemacht, alle Grenzen gesprengt sie aus diesem Hoellenloch geholt, waren rund um die Uhr da, 24/7, taten alles was noetig war und doch war sie so eine riesen Enttaeuschung.
Die Blondine sank in sich zusammen. Nicht in der Lage zu stoppen was da gerade aus ihr heraus sprudelte wie die heissen Wellen eines Vulkans der jeden Moment zu eruptieren drohte. "Ich...ich will das alles nicht..." Sie schluchzte abermals "Aber ich kann einfach nicht..." Ihr Koerper begann immer heftiger zu beben, waehrend sie hilflos den Kopf schuettelte- nicht in der Lage sich wirklich zu erklaeren. "Ich kann nicht dagegen ankaempfen."


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Er stand still, dort an der Wand gelehnt und wartete einfach. So wie er es all die letzte Zeit getan hatte. Jeden Abend kam er hierher und wenn er Schicht im Chesters hatte, dann sowieso. Er wollte am liebsten abends die Bar gar nicht verlassen. Wollte Mel nicht hier alleine lassen, während er zu Adams Wohnung fuhr um dort zu schlafen. Doch er ertrug es nicht. Ertrug es nicht Mel rund um die Uhr in diesem Zustand zu sehen. Brauchte ein wenig Abstand ab und so, so schrecklich das klang. Sie hatten sie gebrochen, seine einst so stolze und starke Wölfin. Die Frau, in die er sich verliebt hatte, hatte sich tief in Mels Inneres zurückgezogen, aus Angst verletzt zu werden. Was hatten die nur mit ihr angestellt? Wie ihren Willen gebrochen? Wie sie aufgeben lassen? Joshua konnte und wollte sich dies nicht vorstellen. Und doch, nachts, wenn er wach lag in seinem Bett und doch nur an diese eine Frau dachte, da malte er sich unweigerlich die schrecklichsten Szenarien aus. Auch damals, als Adam und er noch auf der Suche nach den Frauen gewesen waren, hatte er sich oft vorgestellt was ihnen widerfuhr. Nun war es zur Gewissheit geworden. Eine Gewissheit, die ihn schier verrückt werden ließ. Doch immerhin war sie nun wieder hier, bei ihm. Er würde auf sie aufpassen, nichts würde ihr mehr geschehen. Er sorgte sich um sie, kümmerte sich um sie. Kochte ihr Essen und hoffte inständig sie würde ein wenig davon essen. Sie nahm die Schüssel aus seiner Hand. Ihre Finger zitterten dabei so sehr, dass der Vampir schon fürchtete sie würde die Suppe verschütten. Sie starrte auf den Teller und Tränen begannen über ihr hübsches Gesicht zu laufen. Josh tat einen Schrott von der Wand weg auf sie zu, behutsam um sie nicht zu erschrecken. "Hey hey hey, Mel, alles ist gut. Du musst nicht weinen, es ist gut", begann er leise, sanft und sah zu, wie ihr der Teller entglitt, sie ihn auf den Couchtisch stellte. Josh ließ ihn nort stehen, sein Blick fest auf Mel gerichtet, der es zu viel geworden zu sein schien. Seit sie sie befreit hatten, hatte Mel nichts getan als zitternd auf der Couch zu kauern, sich wimmernd in den Schlaf zu wiegen, sie alle anzuschweigen. Nun schien es genug, alles schien nun aus ihr herauszumüssen und entlud sich in einem Schwall aus Tränen. Ob es ihr guttat? Josh hoffte es so sehr, und doch hatte er alle Zeit Angst. Angst, dass die Blondine, die er so sehr liebte, sich irgendwann komplett aufgeben würde. Gebannt starrte er Mel an, atmete ruhig, wagte es nicht sich zu rühren. Oh, er wollte nichts lieber als sie in seine Arme zu schließen doch er traute sich nicht. Wusste nicht wie sie auf Körperkontakt reagieren würde. Ob er es wagen sollte...? Mel hustete in ihr schluchzendes Weinen hinein, sah ihn nicht an, vergrub ihr Gesicht in ihren zitternden Händen und sprach. Sie sprach... Doch was sie da von sich gab, es... es tat Josh im Herzen weh. "Oh Süße, nein..." Er hatte sie nicht mehr so genannt seit seinem One Night Stand mit Kath. Seit jenem Abend, an dem er seien Chance auf eine Beziehung mit Mel verwirkt zu haben schien. Doch das war nun alles egal, das was zwischen ihnen gewesen war oder eben nicht und wie auch immer. Nur Mel war nun wichtig und er konnte nun nicht anders, als sich aufzurappeln, sich neben die Blondine auf die Couch zu setzen und sie sanft an sich zu ziehen. Er hielt sie nur sachte, so dass sie sich jederzeit von ihm wenden könnte, wenn sie mit dem Körperkontakt nicht klar käme. Hielt sie nur sachte. "Du machst nichts falsch, absolut gar nichts. Gib dir Zeit, Mel, das wird schon. Gib dir Zeit..." Ja, er konnte das ja selbst nicht mehr hören. Wollte nicht, dass sie noch mehr Zeit bräuchte. Wollte, dass sie das, was sie erlebt hatte, überwinden konnte, verarbeiten konnte. Würde sie je wieder die Alte werden? "Du bist so stark. Du hast all das ertragen. All das überstanden. Nun musst du nur wieder zu Kräften kommen..." Er strich Mel sanft durchs Haar und betete sein Kinn auf ihrem Kopf. "Die Suppe schmeckt wirklich lecker. Hühnchen, das isst du doch so gerne..."

Die junge Blondine schuettelte zaghaft den Kopf und schluchzte in sich hinein. "Nein garnichts ist gut..." Ein leichtes Beben durchzog abermals ihren Koerper, liess sie erschaudern- als haette sie Angst vor ihrer eigenen Stimme die in letzter Zeit so selten die Raeume des Chesters erhellte. "Ich bin kaputt... ich habe Angst... Angst wenn Jemand vor der Tuer steht, Angst wenn vorne ein Glas zerbricht, Angst die Augen zu schliessen wann immer es dunkel wird und sich die Stille ueber mich legte."
Sie schluchzte weiter und vergrub ihren Kopf an Joshs Brust. Er strahlte Waerme aus, Schutz und Bestaendigkeit, doch wie sollte sie das je wieder annehmen koennen wenn sie sich doch selbst erschreckte wenn ihr nur Jemand auf die Schulter tippte. "Ich kann nicht mal selbst meinen Laden fuehren, geschweige denn vor die Tuer zu gehen oder mir selbst etwas zu essen zu machen und ihr muesst all das ueber euch ergehen lassen, weil ich nicht mehr brauchbar bin. Das ist nicht fair... wo soll das gut sein?"
Ihre Stimme war heiser und rau, nach den par Saetzen schon voellig erschoepft, als wuerden sich ihre Stimmbaender wehren ueberhaupt noch zu vibrieren. Die Woelfin liess resigniert den Kopf sinken und versuchte all die aufgeschwappte Angst in den Griff zu bekommen bevor sich abermals vollends panisch werden wuerde.
Sie konzentrierte sich einzig auf Joshs Stimme, sowie sie es auch damals mit Ruby in der Zelle geuebt hatte, holte immer wieder tief Luft doch einzelne raue Huster brachten sie wieder aus dem Konzept. Zaghaft, wie ein kleines Kaetzchen das sich zum ersten Mal an eine Milchschale pirschte, erhob sie sich ein wenig bis sie an den Teller mit der Suppe heran kam. Ihr Koerper hatte eine Weile gebraucht, war der Wolf in ihr immer noch voellig ausgehungert von der monatelangen Unterernaehrung, doch Suppe und Getraenke blieben schon mal drin... genauso wie trocken Brot oder leichtes Gebaeck, weshalb dies jetzt Tag ein Tag aus fuer sie heran gebracht wurde... einen Tag hatte Chelsea es sogar mit Cheetohs versucht, weil Mel diese frueher immer so gerne gegessen hatte doch der Schuss war nach hinten los gegangen. Die Blondine pustete kurz ehe sie einen halben Loeffel voll in den Mund schon und zoegerlich schluckte. Ihr Magen knurrte, rebelierte nach mehr doch fuer sie war es immer noch ungewohnt einen ganzen Teller voll zu essen und so schoepfte sie nur sachte weiter. Sie schwieg eine Weile bis sie fast die Haelfte geschafft hatte, ganz vorsichtig ihren Kopf anhob und in die tief gruenen Augen ueber ihr schaute. "Wie viel Zeit?" Sie schluchzte leise ehe sie die Lippen fest aufeinander presste und verzweifelt zu ihm aufschaute als koennte nur er all die Fragen der Welt beantworten. "Wie lange wird es dauern bis es fort geht Josh?"


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"Ich bin kaputt... ich habe Angst... Angst wenn Jemand vor der Tuer steht, Angst wenn vorne ein Glas zerbricht, Angst die Augen zu schliessen wann immer es dunkel wird und sich die Stille ueber mich legte." Sah sie sich wirklich so? Und war es richtig, dass sie sich so sah? Nein, Josh war sich sicher, dass sie zu hart zu sich war. Sie hatte so viel durchstanden. Das hier mochte ein weiteres dunkles Kapitel in Mels Leben sein doch sicherlich nicht das Ende - das würde er nicht zulassen. Sie würde wieder die Alte werden, musste es. Für ihn, weil er sie so sehr liebte. Und doch vor allem für sich selbst. Um die Zukunft in den Fokus nehmen zu können, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch Vergangenheit machte einen nun einmal aus und es würde kaum leicht werden... Er wollte bei ihr sein. Wollte für sie da sein. Ihr helfen wieder die Alte zu werden. Sie tragen, stützen, aufbauen, wann immer sie es benötigte. "Du hast so viel schreckliche Dinge erleben müssen im Institut. Ich weiß nicht was es ist. Du willst und kannst vielleicht auch gar nicht darüber sprechen und das ist vollkommen okay. Auch das wird Zeit brauchen", begann er, seine Stimme immer noch sanft und leise. "Du bist nicht schwach, weil du Angst empfindest, Mel! Du hast so viel durchgestanden, du hast dich gewehrt, da bin ich mir sicher. Ich kenne dich als Kämpferin und die ist nicht weg. Die hat sich vielleicht in dein Innerstes zurückgezogen, aber sie ist noch da. Lass sie dich antreiben nicht aufzugeben. Anzukämpfen gegen deine Ängste. Im Institut waren sie real und sie verfolgen dich bis hierher. Doch du bist hier in Sicherheit, das verspreche ich dir. Ich passe auf dich auf. Ich lasse nicht zu, dass dir irgendjemand je wieder weh tut. Du darfst die Angst loslassen..." Sie schmiegte sich an seine Brust und er merkte, dass es okay war. Dass er sie berühren durfte. Dass sie vielleicht genau das nun benötigte. Nähe, nun wo Ruby weg war und ihr diese Nähe nicht mehr gab. Und wenn er es sein durfte, der dies nun an ihrer Stelle tat, so war er froh und dankbar darum. Er war dabei wieder einen Zugang zu der hübschen Werwölfin zu bekommen. Er war zuversichtlich, dass sie das alles irgendwie hinkriegen würden. "Es kann wieder gut werden...", meinte er leise. Seine Hand strich weiter beruhigend durch ihr Haar, während er sich mit seinem anderen Arm nun traute Mel fester zu sich zu ziehen. Er wollte ihr Geborgenheit geben, Sicherheit, Zuversicht. Doch sie war so hart zu sich selbst, zu ungeduldig... Er seufzte leise. "Mel, es gibt tausend wichtigere Dinge im Moment als deinen Laden zu führen. Das Chesters läuft. Adam, ich und der Rest kümmern uns um deine Bar. Gäste kommen, die Einnahmen laufen. Klar fehlst du, aber deine Hauptaufgabe ist es erst einmal wieder fit zu werden. Und wir, wir sind deine Freunde, wir lieben dich. Wir tun das alles gern für dich, sind gern für dich da. Du fällst niemandem von uns zur Last, hörst du?" Nein, das tat sie wirklich nicht. Natürlich belastete das, was mit Mel und Ruby geschehen war, die Belegschaft des Chesters. Weil sie wie eine kleine Familie waren. Weil man sich da eben gegenseitig half. Mel würde es doch für jeden von ihnen ebenso handhaben, wären sie in ihrer Situation. "Außerdem, was wäre ich für ein schlechter Koch, wenn ich meiner Chefin nicht das Essen zubereiten wollte?", fügte er nach einer Weile sanft hinzu. Er war Koch des Chesters, er war Mels Koch. Er würde weit mehr für sie tun als sie täglich mit frischen Mahlzeiten zu versorgen. Und so hoben sich seine Mundwinkel ein Stück an, als er sie freigab, damit sie sich besser aufrichten und näher zum Tisch schieben konnte, um sich abermals an seine Suppe zu wagen. Sie pustete vorsichtig, nahm zaghaft einen Löffel. Ja, auch wenn ihr Magen rebellieren wollte, der Wolf in ihr brauchte so viel Energie. Energie, die er umsetzen würde könne, um sie zu stärken. Es war so wichtig, dass sie wieder mehr zu essen begann. Und so legte er sanft eine Hand auf ihren Rücken, wollte ihr zeigen, dass er da war, dass er da blieb, sie nicht verließ. Einige Minuten herrschte Schweigen, doch kein unangenehmes, wurde es doch von den leisen Schlürfgeräuschen der jungen Frau unterbrochen. Sie aß doch tatsächlich beinahe das halbe Teller auf und Joshs Herz machte einen kleinen Hüpfer bei diesem seltenen Anblick. Doch dann sah sie auf, sah ihn an, mit einer unendlichen Traurigkeit in ihren so hübschen Augen, die Lippen fest aufeinandergepresst, um nicht abermals den Tränen freien Lauf zu lassen und stellte ihm diese eine Frage nur. "Ich will ehrlich sein zu dir: Ich weiß es nicht. Du musst dir einfach die Zeit lassen, die du brauchen wirst. Das kann ich dir nicht sagen wie lange es dauern wird, aber... wie wäre es, wenn wir uns kleine Ziele setzen?" Er hatte eine vage Idee. Vielleicht half es sich Ziele zu setzen, die Mel nicht überfordern würden und ihr dennoch zeigten, dass sie Fortschritte machte. Und sie brauchte jemanden oder etwas, das sie sich vor Augen führen konnte, an das sie sich klammern konnte, für das sie all dies tat. "Jeden Tag ein Ziel. Unser heutiges Ziel könnte sein, dass du das ganze Teller Suppe aufisst. Und wenn wir das hinkriegen, sind wir schon einen Schritt weiter. Und wenn nicht, dann versuchen wir es morgen noch einmal, was hältst du davon?", fragte er die Blondine und biss sich auf die Unterlippe. Er wollte sie am Liebsten abermals an sich ziehen, in seinen Armen halten - doch sie sollte in Ruhe weiteressen können... "Wollen wir es versuchen? Mit der Suppe...?", fragte er vorsichtig. Wenn Mel dagegen wäre, würden sie es nicht tun. Nein, sie sollte keineswegs zu irgendetwas gezwungen werden. "Vielleicht hilft es auch, wenn wir ein großes Ziel vor Augen haben, hm? Du willst wieder die altre Mel werden. Doch für wen? Überleg dir mal für wen du das am meisten tun willst!" Mel sollte dies von ihm aus für sich selbst tun, für das Chesters, für Adam, für was wusste er wen, doch sie musste etwas finden was sie antrieb durchzuhalten, weiterzumachen. Worauf sie sich besinnen konnte, wenn sie drauf und dran war aufzugeben.

Melina lauschte schweigend den Worten des Vampires, der sie so fest im Arm hielt, das sie fuer kurze Zeit das Gefuehl hatte das die schwarzen Schatten langsam zurueck wichen. Sie waren weich, warm- wollten ihr Hoffnung geben und sie aufbauen. Sie versuchte sich auf dieses Gefuehl einzulassen. Geborgenheit... Hoffnung... etwas das sie sich die letzten Monate so sehr gewuenscht hatte, doch nun das sie zum greifen nahe war, wusste sie scheinbar nicht wie sie ihre Haende dannach ausstrecken sollte.
Die Blondiene schaute Josh aus ihren geroeteten Augen ein wenig zweifelnd an, war aber durchaus gewillt seinem Rat zu folgen... kleine Ziele... grosse Ziele, alles sofern davon die Schatten verschwanden und alles besser werden wuerde. Der Teller Suppe lachte sie weiterhin an, doch ihr Hals schnuerrte sich abermals zu. Sie holte tief Luft, versuchte den Kloss so gut es ging hinunter zu schlucken und loeffelte erneut los. Es dauerte noch eine ganze Weile, doch nach einer Zeit war nur noch eine kleine Pfuetze auf dem Teller uebrig. Der Loeffel in ihrer Hand bebte leicht, aber sie tauchte ihn abermals ein und so war auch der letzte Bissen verschwunden.
Sie hob zaghaft den Kopf, schaute immer noch aengstlich drei, doch auch ein wenig zuversicht wollte durch die blauen Augen brechen. Sie sollte sich besinnen fuer wen sie die alte Mel werden wollte, doch nachdenken musste sie dafuer nicht grossartig waehrend sie so in die hoffnungsvollen gruenen Augen ihres Gegenueber blickte.
Vampir und Werwolf hatten nie eine Chance gehabt. Immer kam ihnen irgendwer oder irgendwas dazwischen. Ein Irrer, eine andere Frau, noch mehr Irre, Drama, Trauer, Kaempfe... nein es war seit sie sich kennen gelernt hatten turbulent gewesen und dennoch hat Josh stets versucht sie zu ueberzeugen das es ihm ernst war. Hat stets an ihrer Seite gestanden, ihr geholfen, sie unterstuetzt... selbst jetzt, wo sie so ein Wrack war... sicherlich wollte sie fuer alle wieder da sein... sie wollte noch ein mal Adam neben Ruby strahlen sehen... wollte nochmal Chelsea lauthals Lachen hoeren, zuschauen wie ihr Laden florierte, Leute sich unterhielten, tranken, feierten... sie wollte immer noch Saphira zurueck holen, wollte mit Damon rum albern... doch am meisten wollte sie ihnen endlich eine Chance geben. Sie griff zaghaft nach seiner Hand, verschraenkte ihre in seiner und legte den Kopf gegen seine Brust, ehe sie die Augen schloss. "Darueber muss ich nicht nachdenken..."
Nur wenige Minuten spaeter war die huebsche Blondiene zum ersten mal seit langem tief und fest eingeschlafen... ohne Angst, ohne Albtraeume... er wuerde die Schatten fern halten.


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Er hoffte so sehr, dass er das konnte. Das er alles richtig machte. Er wollte für Melina das sein, mehr als irgendetwas sonst. Nichts war wichtiger im Moment als dass sie wieder auf die Beine kommen würde. Und egal, wie lange sie brauchen würde, es war okay. Er war ein Vampir. Er hatte alle Zeit der Welt. Und er würde für sie da sein, wenn es nach ihm ginge für immer. Er wusste noch immer nicht genau wie es passiert war. Ihm, dem Macho, der so gerne viele Frauen um sich hatte, der so gerne flirtete und Sex liebte. Doch die Wölfin hatte sich da irgendwie heimlich in sein Herz geschlichen und nun wollte er sie nie wieder hergeben. Sie hatten so oft angebandelt, sich angenähert und doch war immer etwas dazwischen gekommen. Es war Zeit, dass sie einmal eine richtige Chance bekamen. Sofern Melina das noch wollte. Doch dass sie sich an ihn schmiegte, dass sie seine Nähe zuließ, war ein gutes Zeichen. Es würde schon alles gut werden. Erst einmal musste sie lernen keine Angst mehr zu haben, die Schatten wegzustoßen, das Licht wieder in ihr Leben zu lassen. Er wollte ihr so gut es ging dabei helfen.
Das kleine tagesziel für heute war beinahe erreicht, nur noch ein kleiner Rest war vond er Suppe, die er Mel zubereitet hatte, noch da. Und auch das mit einem großen Ziel ging voran. Anscheinend hatte Mel jemanden im Kopf, für den sie wieder die Alte werden wollte. Als sie dabei zu ihm aufsah und ihre Finger mit seinen verschränkte, klopfte ihn für einen Moment sein totes Herz ziemlich heftig, wagte er doch kaum zu glauben, dass er es sein sollte, für den sie wieder die Alte werden wollte. Doch sie hatte recht. Sie hatten endlich eine wirkliche Chance verdient.

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